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"Wie in luzidem Schlaf" – Zum Werk Georg Kleins
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Produktdetails

210 Seiten, 14,4 x 21 cm, kartoniert

ISBN

978-3-503-13759-6

Erscheinungstermin

11. März 2013

Programmbereich

Reihe / Gesamtwerk

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"Wie in luzidem Schlaf"

Zum Werk Georg Kleins


Herausgegeben von Dr. Christoph Jürgensen und Prof. Dr. Tom Kindt.
Mit Beiträgen von Helmut Böttiger, Adrian Brauneis, Stephanie Catani, Lutz Hagestedt, Christoph Jürgensen, Tom Kindt, Georg Klein, Juliane Köster, Susanne Ledanff, Ijoma Mangold, Marius Meller, Burkhard Müller, Gunther Nickel, Kai Sina, Stefan Willer.
eBook: EUR (D) 35.79**
PDF-Datei, ** inkl. USt. add_shopping_cart Titel als eBook kaufen

Georg Klein zählt seit seinem Debütroman "Libidissi" aus dem Jahr 1998 zu den von der Literaturkritik viel beachteten Akteuren der Gegenwartsliteratur. Ein weithin sichtbares Zeichen dieser Position war zuletzt die Auszeichnung mit dem Preis der Leipziger Buchmesse im Jahr 2010 für seinen Erzähltext "Roman unserer Kindheit". Dennoch herrscht weder über die Gestalt seiner Texte noch über die Stellung seines Œuvres in der Gegenwartsliteratur Klarheit. Einig scheint sich die Literaturkritik nur darüber zu sein, dass Klein eine originelle Form postmoderner Autonomieästhetik vertrete, der es nicht um die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Realitäten, sondern um Literatur über Literatur gehe.
Während sich die Literaturkritik dem Werk Kleins eingehend widmet, ist es in der Literaturwissenschaft bisher noch kaum beachtet worden. An diesen beiden Punkten – dem Konsens der Literaturkritik und der Ignoranz der Literaturwissenschaft – setzt der vorliegende Band an: Ausgangspunkt der Beschäftigung mit Georg Kleins Werk ist dabei die These, dass es nicht als selbstreferenzielles Spiel, sondern als subversiver literarischer Versuch zu charakterisieren ist, über die Problematisierung etablierter Vorstellungen von ‚Identität‘, ‚Verstehen‘ und ‚Geschichte‘ zur Reflexion historischer Entwicklungen beizutragen.
Durch eine differenzierte Bestimmung der Konturen von Kleins Œuvre sollen über den 'Fall Klein' hinaus exemplarische Einsichten in die Konstellationen im literarischen Feld Deutschlands der vergangenen Jahrzehnte gewonnen werden.