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Liegt nicht nur gut in der Hand: Das HRG punktet mit Inhalt! (Foto: ESV)
Das HRG: ein Standardwerk

Die Summe des Wissens über die Geschichte des Rechts

ESV-Redaktion Philologie
24.05.2022
Das „Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte“ ist um eine weitere Lieferung und neue Artikel bis zum Lemma „Rechtssoziologie“ reicher: Die 29. Lieferung des Klassikers ist soeben erschienen. Ob die Initiatoren des Handwörterbuchs Anfang der 1960er Jahre geahnt haben, dass ihr Projekt so einen Erfolg haben wird? Dass es nach der ersten Auflage, die zwischen 1964 und 1998 erschienen ist, eine zweite Auflage geben und das HRG als Standardwerk gelten würde?
Sicher ist, dass der Ideengeber Wolfgang Stammler und die Herausgeber der ersten Auflage, Adalbert Erler und Ekkehard Kaufmann, den richtigen Riecher hatten und ein Werk geschaffen haben, das damals wie heute eine große Nachfrage bedient.

Die Stichwörter der ersten 29 Lieferungen reichen von Aachen bis Rechtssoziologie – zwei Lemmata, die die inhaltliche Breite des HRG widerspiegeln: Die deutsche Pfalz Aachen ist verknüpft mit Karl dem Großen und seiner admonitio generalis, mit Hochgerichtsbarkeit und Schöffenstuhl, mit Zünften und Ratsherren. Die Rechtssoziologie hingegen beschäftigt sich mit der Entstehung und Entwicklung von Recht und erforscht die Wirkungen des Erlasses von Rechtsnormen. Dazwischen liegt viel Wissenswertes von den Anfängen des deutschen Rechts – etwa Stichwörter wie Ding, Eid, Gerade oder Moorleichen – bis hin in die jüngere Vergangenheit, widergespiegelt in Stichwörtern wie Frauenbewegung, Immissionsrecht, Kartell oder Nationalsozialismus.
 
Am HRG kommt kein Studierender mit Schwerpunkt Rechtsgeschichte vorbei, es hat seinen Platz in allen relevanten Bibliotheken gefunden.
Und das sicherlich zurecht: Für die fachliche Qualität des Werkes garantiert die komplexe interdisziplinäre Zusammenarbeit von Expertinnen und Experten der Rechtsgeschichte, der Philologie, Geschichte und Theologie, die von den engagierten Herausgebern Albrecht Cordes, Hans-Peter Haferkamp, Bernd Kannowski, Heiner Lück, Heinrich de Wall, Dieter Werkmüller und der philologischen Beraterin Christa Bertelsmeier-Kierst zur Mitarbeit gewonnen werden konnten. Über 600 renommierte Autorinnen und Autoren aus 22 Ländern haben bisher an der zweiten Auflage dieses großen Nachschlagewerks mitgewirkt – und wirken weiter, denn bis Zypern sind noch viele weitere Artikel zu schreiben. In den Redaktionen in Halle, Frankfurt a.M., Köln, Erlangen und Bayreuth bearbeiteten zahlreiche Redakteure und Redakteurinnen die Stichwörter der bisherigen Lieferungen – sie sorgten (und sorgen auch weiterhin) für den letzten Schliff und geben dem Gesamtwerk eine einheitliche Handschrift. Nicht zu vergessen: Unzählige studentische Hilfskräfte überprüften Daten, recherchierten Literatur usw. und trugen damit ebenfalls dazu bei, den hohen wissenschaftlichen Standard des HRG zu wahren.

Falls das HRG in ihrer Bibliothek noch nicht vorhanden ist: Sprechen Sie Ihre Bibliothekare an. Wir helfen dann gerne weiter! Es gibt unterschiedlichste Lösungen vom reinen Printbezug über eine  Kombi Print + Datenbank bis hin zur Campus-Lizenz.

Soeben erschienen:

Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte (HRG)
Lieferung 29: Rädelsführer–Rechtssoziologie


Herausgegeben von: Prof. Dr. Albrecht Cordes, Prof. Dr. Hans-Peter Haferkamp, Prof. Dr. Bernd Kannowski, Prof. Dr. Heiner Lück, Prof. Dr. Heinrich de Wall, Prof. Dr. Dieter Werkmüller und Prof. Dr. Christa Bertelsmeier-Kierst als philologischer Beraterin

 

Unter Rechtshistorikern und Historikern gilt das „Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte“ als Standardwerk. Mehr als 5.000 Stichwörter präsentieren weitgehend die Summe des Wissens über die Geschichte des Rechts. Für die Neuauflage wurden zahlreiche neue Stichwörter aufgenommen. Auch wenn Mittelalter und Frühe Neuzeit unverändert einen gebührenden Platz einnehmen, werden stärker als zuvor die neuere und neueste Rechtsgeschichte sowie die Rechtsgeschichte einzelner europäischer Länder berücksichtigt. Sämtliche Informationen wurden von bisher mehr als 600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fundiert recherchiert und wissenschaftlich seriös aufbereitet. Die komplexe interdisziplinäre Zusammenarbeit von Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Rechtsgeschichte mit Kolleginnen und Kollegen aus angrenzenden Fächern wie Philologie, Geschichte, Volksgeschichte, Kulturwissenschaft und Theologie verhilft der 2. Auflage zu einer noch größeren Spannbreite.

  • die Summe des Wissens über die Geschichte des Rechts
  • das Standardwerk für alle Rechtshistoriker/innen und Historiker/innen
  • fundiert recherchiert und wissenschaftlich seriös aufbereitet
  • auch digital verfügbar unter www.HRGdigital.de

Programmbereich: Rechtsgeschichte