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Rund 1,4 Milliarden Euro wurden aus dem Maßnahmenpaket bislang bewilligt. (Foto: Gajus/stock.adobe.com)
Corona-Pandemie

Finanzhilfen für Start-ups und kleine Mittelständler verlängert

ESV-Redaktion Management und Wirtschaft
07.12.2020
Der Bund setzt die Corona-Unterstützung für Start-ups und kleine Mittelständler fort. Das Maßnahmenpaket mit einem Volumen von zwei Milliarden Euro wird bis 30.6.2021 verlängert.

Wie die Bundesministerien für Wirtschaft und Finanzen jetzt mitteilten, sei der KfW ein entsprechender Auftrag erteilt worden. Bislang konnten Mittel aus dem Maßnahmenpaket für Finanzierungen genutzt werden, die bis zum 31.12.2020 zugesagt werden. Das Maßnahmenpaket steht seit Mitte Mai 2020 zur Verfügung und basiert auf zwei Säulen:

  • Mit der Säule 1 wird auf den bestehenden Kooperationen des Bundes mit KfW Capital und dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) aufgebaut, um privaten Wagniskapitalfonds die Mittel aus dem Maßnahmenpaket zur Beteiligung an Start-ups zur Verfügung zu stellen. Zudem können Wagniskapitalfonds Liquiditätshilfen für Start-ups beantragen; auch über das Finanzierungsprogramm ERP-Startfonds werden Mittel vergeben.
  • Die Säule 2 steht Start-ups und kleinen Mittelständlern zur Verfügung, die keinen Zugang über einen VC-Fonds zu Säule 1 haben: Hier werden die Mittel über Landesförderinstitute – entweder direkt oder über weitere Intermediäre wie Family Offices, Business Angels oder die mittelständischen Beteiligungsgesellschaften der Länder – an Unternehmen in Form von Mezzanin- oder Beteiligungsfinanzierungen ausgereicht. Voraussetzung für die Teilnahme an Säule 2 ist, dass das jährliche Umsatzvolumen höchstens 75 Mio. Euro beträgt.

In Säule 1 wurden bislang Anträge von Wagniskapital-Fondsmanagern mit einem Volumen von 860 Millionen Euro bewilligt. Die Fonds wollen damit rund 350 Start-ups finanzieren. Zur Umsetzung der Säule 2 hat die KfW bislang Globaldarlehensverträge in einem Gesamtvolumen von rund 556 Millionen Euro mit den Förderinstitutionen aus folgenden Ländern geschlossen: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Finanzierungen in Mecklenburg-Vorpommern werden über die Landesförderinstitution in Thüringen abgewickelt. Die Vertragsunterzeichnungen mit den Landesförderinstituten in Hessen und im Saarland sollen in Kürze erfolgen.

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(ESV/fab)

Programmbereich: Management und Wirtschaft