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Gründungscoaching wird weiter fortgesetzt (© KfW-Bildarchiv / photothek.net)
Gründungsberatung

Gründen leicht(er) gemacht

Mario Schulz, Redaktion ConsultingBay
07.04.2015
Die KFW setzt das Programm "Gründercoaching Deutschland" weiter fort. Damit können Unternehmensgründer weiterhin einen Zuschuss für professionelle Beratungsleistungen beantragen.
Aktuelle Zahlen aus dem Statistischen Bundesamt belegen, dass immer weniger Deutsche das Risiko eingehen, ihr eigenes Unternehmen aufzubauen. Demnach wurden 2012 rund 134.000 Betriebe neu gegründet, was einen Rückgang von sieben Prozent im Vergleich zu 2011 bedeutet. Den Grund für diesen Rückgang sehen die Statistiker vor allem in dem robusten Arbeitsmarkt in Deutschland.

KFW führt Beratungsprogramm "Gründercoaching Deutschland" weiter fort

Trotz, oder gerade deswegen ist die Förderung von potenziellen Gründern wichtig. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) führt deshalb das Beratungsprogramm "Gründercoaching Deutschland" mit Eigenmitteln weiter fort. Dieser Schritt ist notwendig, da die Mittel für dieses Programm aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zum 30.04.2015 auslaufen.

Social Entrepreneure sind ebenfalls antragsberechtigt

Die KFW unterstützt mit dem Programm "Gründercoaching Deutschland" Existenzgründerinnen und Existenzgründer im Bereich der gewerblichen Wirtschaft, der freien Berufe sowie - neu – im Bereich der Social Entrepreneure. Antragsberechtige dürfen allerdings nicht länger als zwei Jahre im Markt aktiv sein. Die Tätigkeit darf sowohl als Voll-, sowie – und das ist ebenfalls neu – als Nebenerwerb ausgeübt werden.

Bis zu 4000 Euro Zuschüsse für Beratungshonorare

Damit der Start in die Selbstständigkeit gut verläuft, können Gründer in den neuen Bundesländern (ohne Berlin und die Region Leipzig) einen Zuschuss für Beratungsleistungen für wirtschaftliche, finanzielle oder organisatorische Fragestellungen in Höhe von 75 Prozent beantragen. In den alten Bundesländern, Berlin und der Region Leipzig beträgt der Zuschuss 50 Prozent. Insgesamt ist das Honorar aber bei 4000 Euro (netto) gedeckelt.

Wirtschaftsministerium plant eigenes Beratungsangebot

Um wieder mehr Gründer den Weg in die Selbständigkeit zu ebnen, plant das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie darüber hinaus, ein eigenes Beratungsangebot für Gründerinnen und Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in allen Unternehmensphasen zu entwickeln. Starttermin ist hier Januar 2016. Zukünftig sollen zudem alle Programmvarianten der Beratungsförderung vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA ) abgedeckt werden.

Interessierte Gründer können sich aktuell an die jeweiligen Regionalpartner vor Ort (IHK, HWK, u. a.) wenden. (Quelle: KFW, Statistisches Bundesamt)

Literaturempfehlungen zum Thema Gründung

Fördermittel zu beantragen, ist (fast) schon eine eigene Wissenschaft. Wie Sie ein Vorhaben aus Fördersicht von Anfang an richtig anpacken, zeigt das Praxishandbuch Fördermittel: Wegweiser für kleine und mittlere Unternehmen von Marion Rohwedder.

Worauf Sie als Existenzgründer achten müssen, beschreiben Eva Vogelsang, Prof. Dr. Christian Fink und Matthias Baumann in dem Band "Existenzgründung und Businessplan: Ein Leitfaden für erfolgreiche Start-ups".

Beide eBooks stehen Abonnenten von ConsultingBay kostenfrei zur Verfügung.

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Die neue Ausgabe der ZUb, die am 22. April erscheint, beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema Gründung und Start-ups.