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Unterstützung bei der Formulierung des Anschreibens ist die häufigste Anwendungsart. (Grafik: PB.Studio.Photo/stock.adobe.com)
Künstliche Intelligenz

KI-Einsatz in Bewerbungsverfahren gängige Praxis

ESV-Redaktion Management und Wirtschaft
09.02.2024
Viele Bewerberinnen und Bewerber setzen zur Verbesserung ihrer Bewerbungsunterlagen Künstliche Intelligenz ein. Das geht aus einer Umfrage unter 500 Teilnehmenden einer Jobmesse des Dienstleisters Karrieretag.org hervor.

Demnach gaben 42,4 Prozent der Befragten an, KI bereits für die Erstellung oder Verbesserung ihrer Bewerbungsunterlagen verwendet zu haben. Weitere 28 Prozent wollen in absehbarer Zeit KI-Tools für ihre Bewerbung einsetzen.

Der Wunsch, die Qualität der Bewerbungsunterlagen mithilfe der KI zu erhöhen, nennen 61 Prozent der KI-Nutzenden als Hauptmotiv. Neugier auf die neue Technologie (54 Prozent) und die Möglichkeit, mithilfe der KI mehr Bewerbungen zu versenden (26 Prozent) werden ebenso als relevante Einsatzgründe genannt. 

Befragt nach den Nutzungsarten, werden folgende Anwendungen am häufigsten genannt: 

  • Unterstützung bei der Formulierung des Anschreibens (76 Prozent)
  • Unterstützung beim Texten der Bewerbungs-E-Mail (37 Prozent)
  • Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch (19 Prozent)
  • Unterstützung bei der Gestaltung des Lebenslaufs (19 Prozent)

Unter den verwendeten Chatbots dominiert ChatGPT mit 87 Prozent, die Google-KI Bard nutzen 13 Prozent. Die generelle Zufriedenheit mit den Ergebnissen der Tools zur Textgenerierung erreichte 69 von 100 möglichen Punkten.

ChatGPT in der Unternehmenspraxis

von Wolfhart Fabarius

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz revolutioniert die Arbeitswelt und mit ChatGPT steht hierbei ein besonders vielseitig nutzbares Anwendungstool zur Verfügung. Wie Sie als Governance-Verantwortlicher den Chatbot sinnvoll einsetzen können, zeigen die Praxisbeispiele in diesem Buch mit thematischen Schwerpunkten wie Nachhaltigkeit, Cybersicherheit, Datenschutz und Überwachung von Lieferketten.

Neben den Stärken von ChatGPT werden auch die Risiken der KI aufgezeigt, die vor allem aufgrund von fehlerhaften und subjektiv gefärbten Antworten des Chatbots bestehen. Es wird verdeutlicht, dass sich ChatGPT zwar als Arbeitshilfe eignet. Die Verantwortung bei der Nutzung von KI-generierten Informationen bleibt jedoch bei den anwendenden Personen.

Eine erstmalige Zusammenstellung praktischer KI-Anwendungsbeispiele für Risikomanagement, Controlling und Compliance – leicht verständlich sowohl für Governance-Profis als auch Nutzerinnen und Nutzer ohne große Vorkenntnisse.

Hören Sie hier den Interview-Podcast Der Einsatz von ChatGPT in Unternehmen – Bernd Preiß mit seinem Gast: Wolfhart Fabarius.

Programmbereich: Management und Wirtschaft